Erinnerungen 2005

Jahresschlussgottesdienst

Der letzte Einsatz im Jahre 2005war im Silvestergottesdienst. Bravurös meisterte die Truppe unter Leitung von Doris Schwarz das Allegro aus einem Divertimento von Joseph Haydn.
So nebenbei hatten Mitglieder des Posaunenschors auch noch andere Aufgaben wahrzunehmen.

 

Adventsblasen 2005

Das Blasen in Korbersdorf ist auch immer ein besonderes Erlebnis. Die Dorfgemeinschaft wartet nach dem Füttern schon, Autos fahren fast immer vorbei ohne anzuhalten und die kalten Füße können anschließend bei Glühwein und Plätzchen in der warmen Stube des Feuerwehrhauses aufgewärmt werden.
Heute mal ein Eindruck von den einzelnen Bläserinnen und Bläsern. Leider hatte sich eine versteckt.

 

Maxplatz, Baumsaal am Freitag, dem 16. Dezember

Eine zauberhafte, liebliche Stimmung war in den Baumsaal eingezogen. Fröhliche, lachende Menschen trafen sich zu einem Plausch bei einem Glas Glühwein, einer Waffel oder ein Paar Würstchen- und - um dem Posaunenchor zu lauschen. Der CVJM war dem Ruf der Bürgermeisters gefolgt und hatte die Adventshäuschen mit Leben gefüllt.
Nach dem Wintergewitter am Mittag war wieder Ruhe eingekehrt.
Bürgermeister Geppert ließ es sich nicht nehmen, die kleine, feine Schar zu besuchen. Sogar zu einer kurzen Ansprache ließ er sich überreden.
Übereinstimmend waren alle der Meinung: Das war spitze!
     

 

Adventsblasen in Schlottenhof
Etwas Besonders hatte sich der Posaunenchor für das Adventsblasen beim Schlottenhofer Weihnachtsmarkt vorgenommen: Erstmals sollten alle 20 Lieder geblasen werden. Und die wackeren Bläserinnen und Bläser hielten wirklich durch. In drei Abschnitten wurden alte und neuere Adevntslieder in bekannt feinfühliger Art vorgetragen.
     
Doch im Gegensatz zum "einfachen" Dorfblasen in Oschwitz oder Raithenbach, wo der Chor freudig begrüßt wurde, wo während des Blasens alle andächtig zuhörten, wo man liebevoll mit Glühwein und Plätzchen versorgt wurde, hatte man den Eindruck, dass die Lieder nur die Unterhaltung stören würden. Der Krawall der Kinder auf dem Podium war teilweise unerträglich.
Das war zwar in Seußen oder Röthenbach auch nicht viel anders, doch dort hatte man ein Gespühr für den Auftritt: Begrüßung durch die Verantwortlichen, kurze Ansprache des Bürgermeisters - er konnte in Schlottenhof die Akteure sozusagen nur privat begrüßen - und wenigstens ein anständiges Dankeschön.
     
Es ist nicht anzunehmen, dass jemand den Bläsergruß nach fast zwei Stunden Einsatz wirklich wahrgenommen hat. Was bleibt von diesem Erlebnis? Der Eindruck, eingeladen aber nicht willkommen gewesen zu sein, eine Menge kalter Füße und die Überlegung, ob man im Jahre 2006 wirklich wiederkommen sollte.
Wer nun meint, hier hätte sich der Verantwortliche für diese Texte seinen Frust von der Seele geschrieben, der irrt gewaltig. Er hat nur Bemerkungen am Rand der Veranstaltung aufgeschnappt und etwas spitz wiedergegeben. Oder ist sachliche Kritik im Internet verboten?
Für das nächste Wochenende kann man sagen: Es kann nur wieder besser werden.

 

Samstag, 26. November: Arzberger Weihnachtsmarkt 15.30 Uhr am Marktplatz

Zum 21. Mal spielte der Posaunenchor - wie immer dicht bedrängt von Eltern und Kindern - seine meist streng adventlichen Weisen als Ohrenschmaus für die Besucher und natürlich auch ein wenig für sich selbst.

... und am Sonntag ging es dann los mit dem "Dorfblasen". Den Anfang machte, wie immer, der Dorfplatz, äh, der Kirchplatz in Arzberg. Bürgermeister Geppert ließ es sich nicht nehmen, mit seiner Gattin zuzuhören, ebenso wie Eltern unserer Jungbläser und Jungbläserinnen. Anschließend ging es zum Weihnachtsmarkt nach Seußen, in die Weißensteinstraße und zur rührigen Hausgemeinschaft in der Bunzlauerstraße.

Sonntag 4. Dezember

16.00 Uhr Oschwitz, Dorfplatz
16.30 Uhr Raithenbach, Dorfplatz

16.45 Uhr Dietersgrün, am Brunnen
17.00 Uhr Kothigenbibersbach, vielleicht am Dorfplatz
Montag, 5. Dezember: 18.00 Röthenbach,Weihnachtsmarkt Samstag, 10. Dezember: 17.00 Schlottenhof, Dorfplatz

 

Wieder einmal trafen Kirchweihe und Volkstrauertag zusammen. Was den Besuch anbetrifft, könnte man beim Kirchweihfestgottesdienst auch von einer traurigen Veranstaltung sprechen. - Aber nicht bei der Ausgestaltung. Nach der mächtigen Pezelius-Intrade des Posaunenchors, der mit 17 Bläsern (gilt auch für Bläserinnen) angetreten war, gestaltete sich die Predigt von Ludwig Schneider zu einer temperamentvollen Ansprache über die Christen, ihre Brüder und Schwestern, die Juden und das Heilsversprechen Gottes.

Danach ging es in die Pausenhalle zur Gedenkfeier für die Opfer der Weltkriege:

Auch ein Posaunenchor besteht nur aus fehlbaren Menschen, darum muss vor dem Auftritt alles genau besprochen werden.
Würdig und feierlich gestaltete der Posaunenchor wie seit Jahrzehnten die Kranzniederlegung am Ehrenmal mit.

Der Posaunenchorsommer war lange nicht so nass, wie es manche Wetterpessimisten verbreiten möchten. Mit dem Sommerfest klang er auch dieses Mal aus:
Zwerge über Zwerge musizierten diesmal auf dem Eichenkreuzplatz, auch Andreas und Thomas waren dabei
Temperamentvoll wie immer dirigierte Doris und Oswald führte die "Tanzgruppe" zum Tanzplatz.
Begeistert tanzten die Damen und man sah es ihnen an, das sie dabei an ihre "Nummer 1" dachten.

Am Freitag, dem 15. Juli konnten wir in der Posaunenstunde zwei Jungbläserinnen und zwei Jungbläser begrüßen.

Marlene Landgraf, Julia Gewinner(Trompete), Andreas Martin und Thomas Arlt (Tenorhorn) traten beim Wartfest und dem Dorfgottesdienst erstmals mit öffentlich auf. Die dritte Jungbläserin, Lisa Dürbeck (Posaune), ist schon seit Ostern mit dabei. Wir wünschen den jungen Musikern viel Freude im Chor und allzeit guten Ansatz.

 

17. Juli 09.30 Wartfest mit Zeltgottesdienst in Grafenreuth

Stark verjüngt trat der Posaunenchor beim Wartfestgottesdienst auf. Bis auf Marlene waren alle Jungbläser dabei und zeigten ihr Können.

Hier noch ein paar Bilder von den Einsätzen beim Maiblasen am Steinhaus und im Zelt in Oschwitz:

Schon die Bekleidung zeigt an, dass es dieses Jahr optimales Maiblaswetter gab.
Anders war die Sache beim Zeltgottesdienst an Christi Himmelfahrt. 4° und Regengüsse begleiteten die Feier zu Beginn des Feuerwehrfestes in Oschwitz.

 

 

Posaunenchor 05