Und wieder beginnen eisige Wochenenden - Adventsblasen 2010

Drei Weihnachtsmärkte waren "zu bedienen", der Lichtermarkt im Singer-Park, Sandmühle, Garmersreuth und Grafenreuth - der Chronist käme fast zu nichts anderem, daher zum Abschluss nur noch dies:

Korbersdorf war heuer eine fast traurige Angelegenheit - kaum Zuhörer. Woran es gelegen hat?
Dafür ging es in Bergnersreuth lustiger zu. Eine Eisbar war gebaut, Frau Kaltner las eine besinnliche Geschichte und zwischen den Liedern war Zeit, sich aufzuwärmen oder Punsch mit Würstchen zu verzehren.
Bis spät nach 7 Uhr hielt man aus ...
dann kam der letzte Bläsergruß des Jahres.

Wie meist am 2. Advent ist Oschwitz die erste Station. Freundliche Dörfler begrüßen den Chor und lauschen den Klängen - dann gibt es Punsch.
In Raithenbach hat es schon gegossen und gefroren - heuer war alles schöner: Nette Menschen, Plätzchen und Glühwein, ein Fotograf und sogar der Baum konnte zum Leuchten gebracht werden. Einfach schön!
In Dietersgrün strahlte schon der Baum, der Brunnen plätscherte und erinnerte an den Grund der Dorfgründung. Die Familie Wunderlich kam in die Dunkelheit und wärmte zum Schluss noch mit heißem Tee.
In Kothigenbibersbach wartete schon eine stattliche Schar auf die Bläserinnen und Bläser. Zu einem Becher mit Heißgetränk wurden im Anschluss Erinnerungen ausgetauscht.

 

Ein besonderes Bläserwochenende

Das war ja ein Wochenende um die Sommersonnenwende! Zunächst ging es am Samstag nach Bergnersreuth.
So ganz warm war es noch nicht, wenn auch die Wanderlieder gut einheizten.
Ja, und dann wurde den Rednern gelauscht.
Der Landtagsabgeordnete Martin Schöffel erzählte von seinen Gedanken zum Feuer, zur Heimat und zum Stolz der Fichtelgebirgler. Da musste sogar die "Biene" zustimmen, wie auch die anderen Zuhörer ganz angetan waren, von diesen unkonventionellen Ausführungen.
Am nächsten Tag ging es in Korbersdorf beim Dorfgottesdienst weiter. Wegen der ungewissen Witterung saß der Posaunenchor wieder unter blauem Zelthimmel,
während die Gemeinde im Feuerwehrhaus Platz genommen hatte und der Predigt von Pfarrer Kohl über die Gnade des Glaubens folgte.

Montag, 21.Juni, Sommersonnenwende. Der FGV Schirnding hatte es sich zur Aufgabe gemacht, den genauen Tag mit einem kleinen Fest und einem besonderen Feuer zu begehen, und der Posaunenchor untermalte es mit seinen Klängen. Ob wohl mehr als drei das Fichtelgebirgslied mitsangen?

Ein raffiniert aufgeschichteter Holzstoß wurde von den Fackeln der Kinder entzündet und malte dann verschiedenste Feuerbilder in den Abendhimmel.

 

Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt

Einen kühlen Maitag bescherte dieses Jahr das Wetter zu Himmelfahrt. Dennoch hatten sich 15 Bläser und eine stattliche Anzahl Gottesdienstbesucher im Zelt in Oschwitz eingefunden.

Das Pfarrerehepaar Meinel legte auf pfiffige, anschauliche Weise die Bedeutung dieses Tages aus. Zum Abschluss wurde dann noch das Fürbittengebet gesprochen, bevor im geheizten Zelt zum "gemütlichen Teil" übergegangen wurde.

 

Maiblasen 2010

Nach drei Jahren Sonnenschein tröpfelte es dieses Jahr pünktlich um vier Uhr am Nachmittag. Vielleicht klang der Chor deswegen so voll, so begeisternd, so fröhlich?

Wegen der unsicheren Witterung hatten sich die Bläserinnen und Bläser diesmal nicht auf Stühlen niedergelassen. Beschirmt trotzen sie zunächst dem Wetter.
In den tiefen Stimmen haben vermehrt Posaunen Einzug gehalten - damit der Name stimmt. Einer konnte diesmal nur etwas dirigieren. Es war wochenlang aus dem Verkehr gezogen. Aber auch im Nebenzimmer klang es machtvoll.

 

Termine

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Posaunenchor