Chronik 2011

 

CVJM - Ausflug 2012

Die Vorsitzende Gabi Dürbeck stimmte ein Morgenlied an, um die Mitfahrer richtig einzustimmen
Auf dem Rastplatz „Giechburgblick“ kurz vor Bamberg wurde wieder eine kurze Kaffeepause eingelegt, bei der es auch wieder ein Gläschen Sekt für den Kreislauf gab.
Da die Temperaturen noch ziemlich frisch, und der Weg nach Würzburg noch weit war, wurde es nur eine kurze Pause.
Am Busparkplatz erwartete uns die Stadtführerin  zum Rundgang mit dem Thema: „Hexenverfolgung in Würzburg“
Da wir uns ein wenig verspätet hatten, ging es schnellen Schrittes zu den verschiedenen Schauplätzen der Hexenverfolgung entlang des Mains.
Wir erfuhren viel Interessantes, auch oder vor allem über die Kirchenfürsten jener Zeit, und deren Verstrickungen in die Verfolgungen, Folterungen und Hinrichtungen, teils auch Unschuldiger.
Über die alte Mainbrücke ging es in die Altstadt von Würzburg. Auf dieser Brücke wurde so mancher Delinquent an Händen und Füßen gefesselt ins Wasser geworfen um zu sehen ob er oder sie wirklich mit dem Teufel im Bunde stand. Man glaubte nämlich, dass solche Verdächtigen an der Oberfläche schwimmen würden.
Blick von der Steinerne Brücke zur Festung Marienberg, wo wir später zu Mittagessen angemeldet waren
In der Marienkapelle auf dem Würzburger Marktplatz machten wir kurz Rast um auch hier über die Verfolgungen der Vergangenheit zu hören.
Auf der Rückseite der Marienkapelle war die Stadtführung zu Ende und wir begaben uns wieder zurück zu unserem Bus, der uns dann auf die Festung Marienberg fuhr.
Auf direktem Weg ging es dann durch die ganze Burganlage zur Burggaststätte
Da wir das Essen schon vorbestellt hatten, ging es trotz des vollen Hauses einigermaßen schnell, bis jeder sein Essen hatte.
Im Anschluss versammelten wir uns an der „Pferdeschwemme“, einer mittelalterlichen „Pferdewaschanlage“, um die  Festung bei einem Rundgang zu erkunden.
Unser Festungsführer erklärte uns, dass früher auf der Festung das Wasser so kostbar war, weshalb die Gefangenen mit Regenwasser verdünnten Wein zu trinken bekamen, so wurde wahrscheinlich die Weinschorle erfunden.
Im Brunnentempel, einem der wichtigsten Plätze in der Festung, der Brunnen ist  102 Meter tief und verbreitert sich unten auf über vier Meter.
Über den Innenhof kamen wir in ein Verlies, in dem Tillmann Riemenschneider einige Wochen gefangen gehalten wurde.
Durch einen Wehrgang im Inneren der Festung gelangen wir wieder ins freie, womit die Führung zu Ende ging
Vom Fürstengarten bietet sich eine einzigartige Aussicht auf Würzburg und das Maintal bis Randersacker sowie auf den Nikolausberg mit Käppele.
Interessante Ausblicke!
Der Fürstengarten auf der "Schütt", der alten Batteriestellung vor der Ostseite der  Festung Marienberg, wurde wohl im frühen 16. Jahrhundert als Garten angelegt.
Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen im Biergarten innerhalb des Festungsbereiches, verkürzte sich der Eine oder Andere die Zeit bis zur Abfahrt des Busses.
 

Nach einer sicheren und angenehmen Heimfahrt kehrten wir gegen 19.30 Uhr nach Arzberg zurück.

Bilder und Text: Norbert Dürbeck

 

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