Berg-und-Tal-Wanderung bei Bad Berneck

Golden ist der Oktober imJahre 2006 nur teilweise, aber sonnig! So war es ein "Muss" am Mittwoch, dem 11. Oktober zum Wandern aufzubrechen. Nebel begleitete die Autos nur bis Bischofsgrün. Dann lockte die Sonne, dass es nur so eine Freude war.

Gestärkt durch die Zittauer Tage und das wunderbare Wetter ging es diesmal so:

Wer Lust hat, kann ja die Höhenmeter mal zusammenzählen.

Familie Schmidt hatte sich diesmal Besonderes ausgedacht. Zunächst ging es in den dentrologischen Parkt mit dem Alaun- Bergwerk. Also schlicht und einfach durch einen botanischen Garten mit vielen verschiedenen Bäumen. Dann musste sich zwischen einer schönen Aussicht und einem herrlichen Blick entschieden werden.
Die Aussicht war dann doch "herrlich", die beiden Burgruinen Bernecks lagen noch in weiter Ferne. Burg Stein musste noch erreicht werden, denn da lockte die Rast und die Brotzeit.
Brav marschieren alle mit oder ohne Stöcke die 2 km weiter, das Tor und die Rast vor Augen.
Zwar war das Gras im Burghof noch etwas feucht, aber da sind Ideen gefragt: Bank versetzen, eine Steinmauer "besetzen", Brotzeit raus - aber nein! Erst mal eine Andacht. Hansfrieder macht das immer ganz prima. Wenn er mal wieder über die Länge einer Predigt klagt ..... Der Höhepunkt der Wanderung, so dachten manche. Doch der kam erst noch.

Eine Treckingtour im Himalaja ist eine Kleinigkeit gegen den Anstieg aus dem Bachgrund hinauf zu den Ruinen der Walpoten. Manch einer musste überzeugt werden, dass kein Alphajet die Wanderer abholt, sondern die Beine selbst bewegt werden müssen. Aber der geografische Höhepunkt war auch das abolute Höhenwunder der Wanderung. Seht selbst:

 

Fast zu schnell ging die Zeit vorbei. Die alten Gemäuer wollten die Wanderer verlocken, noch länger zu verweilen, auch Schauspieler wären gefragt gewesen. Doch der wunderschöne Tag drohte, sich zu Ende zu neigen. Daher hüpften die jugendlichen Senioren und Seniorinnen nach Berneck hinunter und gelangten ohne Unfall wieder nach Hause.

Das Steinachtal

Bestechend war diese Wanderung am 8. August zur Burg Nordeck und übers und ins Steinachtal. In bester Laune zeigten sich die Teilnehmer und besonders der Hansfrieder, der von Gudrun diesmal die schwere Aufgabe des Lotsens übernommen hatte. Jedenfalls ging es zunächst hinauf auf die Burg.
Der Feldstecher gewährt weite Blicke über das Land. Die Wespen und Brennesseln wurden nicht gesichtet, aber umso mehr gespürt. Aber irgendwann geht selbst dem gewieftesten Wanderführer die Markierung verloren. Und eine rechtsrum geplante Tour sollte man niemals linksrum wandern.
Sehen sie nicht toll aus mit ihren Käppis?
Hier noch einmal: Aufbruchstimmung.

 

Bilder und Bemerkungen: Werner Künzel und Dieter Reiss

 

Ruppertsgrün, Waldstein undSaalequelle

Diesmal (Ende Juli) machten sich die "Alten Herrschaften", unter der bewährten Führung von Gudrun Schmidt,
von Ruppertsgrün aus auf den Weg, über die Diretissima den Großen Waldstein zu erklimmen.

Am handgeschnitzten Ortsschild hatten sich 16 Teilnehmer zur Juli-Wanderung eingefunden.

Am Teufelstisch vorbei ging es zum Schüsselstein, um dann die herrliche Aussicht auf die Zell/Münchberger Ebene,
wie auch auf Weißenstadt mit dem Fichtelgebirgspanorama zu genießen.

Am Bärenfang vorbei, über den Jägersteig und Philosphenweg wanderten sie dann weiter zur Quelle der
Sächsischen Saale - nicht ohne einem - mitten im Hochwald angebrachten Transparent: " Keine Autobahn über
den Waldstein" entsprechend kommentierende Aufmerksamkeit zu widmen.

Am Rastplatz bei der Saalequelle - nach der obligatorischen kurzen Andacht, dann allgemeine Rast mit Rucksackbrotzeit.
Besondere "Schmankerln" wurden aber doch lieber etwas separat verzehrt.
Über Hühnerhöfen ging es dann zurück in Richtung Ruppertsgrün.
Eine wunderschöne, nicht zu anstrengende Wanderung von ca., 13 km ging dort zu Ende.
Dies war, neben der nicht zu bergigen Wegführung, vor allem aber wohl auf die angenehme Temperatur
auf den meist schattigen Waldwegen zurückzuführen.

Bilder und Text: DRA

fit & fröhlich 2006