Wanderfreizeit am Belchen im Südschwarzwald

 

Der erste Tag, Sonntag, der 23. September, führte die Fitten und die Fröhlichen bei schönstem Wetter auf freundlichen Straßen mehr oder weniger direkt zum CVJM-Heim bei den Belchenhöfen. Bereits am Abend wurde für den Montag geplant, schönstes Wanderwetter war angesagt.

Montag, 24. September:Der Belchentag, der Übertag, der Supersonnenwandertag:

Bereits um 9 Uhr ging es los:

Über einen kleinen Hang ging es zunächst aufwärts über eine Wiese, den Belchen fest im Blick
Mancher blickte noch einmal zurück auf das Heim, doch bald war eine kleine Fahrstraße erreicht.
Zielstrebig näherten sich die Wanderer den Oberern Belchenhöfen, die auf dem rechten Bild zu sehen sind.
Manchmal ging es so flott, dass dem Fotografen nur die Rückseiten blieben.
Rotes Weinlaub animierte zum Gruppenfoto. Wer war nicht dabei? -Vier waren mit der Bergbahn gefahren.
Die Wanderkarten waren so verwirrend mit Markierungen ausgestattet, dass manchmal nur die Frage blieb: Da hinauf oder dorthin ?
Pfadfinder der Indiander hätten die kleine Schar nicht besser führen können: Wieder fand sich nach einer Forststraße ein feiner Wanderweg.
Erstaunliches bot sich bei einer kurzen Rast den Fröhlichen dar: Mit schwerem Gerät und mit Pferden wurde ein Streifen Wald gerodet - für eine neue Schafweide.
Je nach Gusto orientierte sich jeder auf seine Weise über die Umgebung. Leider war es etwas diesig, so dass die Alpen im Süden nur zu erahnen waren.
Nachdem unter Anleitung der Markierungen der Belchen fast umrundet war, zeigte sich jeder erfreut über das erreichte Ziel - und diesmal waren tatsächlich alle mit auf dem Gipfelfoto.

Natürlich wurde wieder zünftig Brotzeit gemacht, dann ging es gestärkt an den Abstieg. Dass man sich auf früher ganz brisantem Gelände bewegte, zeigt der Grenzstein in der Mitte.

Der schönste Teil der Belchentour kam zum Schluss. Auf serpentinenreichem, teilweise steinigem Weg ging es steil bergab - und das alles in der Sonne
Mancher Felsen lud zu akrobatischen Sprüngen ein, aber es kam keiner zu Schaden
Immer wieder wurde ein kleines "Standerl" eingelegt, um die strapazierten Knochen etwas zu entlasten.
An prächtigen uralten Buchen ging es immer wieder vorbei, während die Wanderstöcke auf dem Gestein lustig klapperten.
Hier haben es sich zwei besonders bequem gemacht. Sie genießen den wunderbaren Ausblick und die wärmende Sonne.
Am "Hohfelsen" musste einfach verweilt werden. Prächtiger Ausblick auf die Belchenhäuser, gute Sitzplätze und der vielleicht letzte Sonnenschein dieser Woche, das wollte doch ausgekostet sein.

 

Dienstag, 25. September,Wanderung zum Nonnenmattweiher

Noch ein kleiner Plausch, während Hansfrieder noch Anweisungen gibt, dann geht es auf schmalem Steig hinauf zum Lindenhof. Die Sonne schien doch noch den ganzen Tag.
Immer wieder tun sich schöne Ausblicke auf, hier nach Neuenweg.
Waldbauern bringen die reiche Ernte an Buchen ein.
Wie in jedem Gebirge geht es aufwärts und abwärts.
Der Hausvater, Herr Vollmer, hatte sich ein besonderes Schmankerl mit seinem Freund ausgedacht: In Vorderheubronn gab es ein Probeessen: Preßsack, Schinkenspeck, Bratwurst .... und gutes Brot.
Nach ziemlich steilem Anstieg war der kleine Stauweiher erreicht. Ein breiter Weg führt um ihn herum, fast 500m lang. Ein idealer Platz für die Brotzeit - aber da lockte doch die Mättlehütte. Wo sie wohl liegen mag?
Nach weitern 45 Minuten erreichte die genervten Wanderer ein große Hütte, bestens ausgerüstet und ohne Schloss. Nach ausgiebiger Vesper, wie die Schwaben sagen, begleiteten die Sonne, steile Felsen und ein munteres Bächlein die fröhliche Schar ins Tal
     

Die Hinkels hatten sich für den Abend etwas besonderes ausgedacht: Eine Weinprobe. Dieter erläuterte dazu Weinanbau, Weinsorten und die verschiedenen Klassifizierungen. Ein ganz besonderer Abend! Danke!

 

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fit und Belchen