
Wanderfreizeit in Frauenwald am Rennsteig 2010
Der erste Tag, Sonntag,
der 12. September, führte die Fitten und die Fröhlichen bei schönstem
Wetter auf freundlichen Straßen mehr oder weniger direkt zur "Rennsteighütte".
Bereits am Abend wurde für den Montag geplant,
doch der Wetterbericht versprach nichts Gutes.. |
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Als
ob sie sich von der anstrengenden Fahrt ausruhen müssten, nahmen
zunächst alle
Platz vor dem schönen Gasthaus und genossen Kaffee, Kuchen,
Bier und die Sonne. |
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Ob
die Chefin verwundert auf die Holzskulpturen blickte oder interessiert
einem Gast zuhörte? |
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Montag, 13. September: Der eher Unwandertag, aber so etwas gibt es nicht
Bei Nieselregen ging es um halb elf los.
Zunächst aber war die
"Morgenwache" dran. Diesmal gab es eine lange Passage aus
dem "Habakuk"
und eine kurze Erläuterung vom Hansfrieder, |
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... und dann musste sich noch gestärkt
werden, was nicht verhinderte, dass unentwegt Gespräche durch den
Raum wanderten. |
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Pünktlich hatten sich die meisten
vor dem Haus eingefunden, wo sie sich auch der Fotografin präsentierten.. |
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Was hier aussieht wie eine Verschwörung, war nur ein
harmloses Gespräch üer Regenschirme und Wanderstöcke. |
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Aufmerksam
beobachten diese zehn, was sich vor der Haustüre abspielt. |
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Sollen wir, sollen wir nicht, kommen sie, kommen sie
nicht, regnet es weiter, regnet es nicht - also los geht's |
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Nein, es geht noch nicht los, denn
da kommt noch eine Fee angeschwebt und Schuhe müssen noch gebunden
werden. |
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... und dieser flotte Mann träumt
offensichtlich so intensiv, dass der Traum vor ihm her schwebt, |
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... und hier haben wir den Dokumentarfilmer,
der diesen Aufbruch mit der Kamera festhält. |
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Aber
um 10.40 ist es so weit. Auf dem Panoramaweg wandern sie nach Westen,
bis sie den Zurückgebliebenen entschwinden: Hinunter zur Talsperre Schönbrunn. |
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Zunächst einmal war man froh, im Tale angekommen zu sein, dann wurde der Steg über den Vordamm besichtigt, bevor auf einem großen Holzstoß zur Brotzeit Platz genommen wurde. |
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Am Abend traf man sich in der Kegelbahn zum "Absingen von Liedern". |
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Der
Erich und die Friederike zupften und sangen fröhlich vor und die anderen
hinterher. Zum Schluss gab es noch zwei launische Geschichten zum Schmunzeln. |
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Konnte es denn noch schlimmer kommen?
Dienstag, 14. September,Schleusingen mit der Burg der Henneberger
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Der mächtige Turm der Schlosskirche begrüßt die Wanderer ebenso wie der Burgturm der Bertholdsburg. Dass beide Gebäude diesmal Unterschlupf gewähren würden, war noch nicht so klar. |
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Da gab es ein kleines Gespräch
mit dem Kopf eines Sauriers, |
und ein Uhu meinte: Morgen kommt
schon die Sonne. |
Eine Saurierechse flitzte mal kurz
vorbei. |
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Wo soll man bei diesem
Wetter Brotzeit machen? Der Rittersaal hätte sich angeboten, aber wer
traut sich? So musste der Burghof der Bertholdsburg herhalten. Geschmeckt
hat es trotzdem. |
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Anschließend erkundeten
manche noch den Ort mit seinen interessanten Gebäuden wie dem
Rathaus oder den Häusern am Marktplatz. |
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Am Abend machten sich
die "Unentwegten" auf zur Wildbeobachtung. Statt drei Stunden
Stehen im Wald wurden sie aber auf einer warmen Aussichtskanzel empfangen
und sogar der Herr des Waldes, der "Kaiser Karl", gab sich die Ehre.
Ob aber der Specht wirklich zu sehen war? Schon mal was vor Jägerlatein
gehört? |
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... am Tag, als der Regen kam ... und wieder ging: am Mittwoch
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Auf
dem linken Bild sehen wir eine aufgeregte Schar, die sich überlegt,
was denn bei diesem Nieselregen zu unternehmen sei. Die beiden anderen
Bilder zeigen Planungen in der Sonne, nachdem sich auf dem Weg zum
Kickelhahn verschiedene Wege angeboten hatten.
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Und
so zieht sich eine Gruppe von 28 Wanderern auseinander - um dann
doch wieder zusammen zu finden.
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Der Kickelhahn bietet
eine grandiose Aussicht, sogar bis zum "Sprungschanzenhotel" in
Oberhof, aber dann muss es doch flott weitergehen
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Da
ist er nun, der Turm, den die Großherzogin Maria Paulowna mit
anregte und mitfinanzierte. Aber woher mag diese Münze sein,
beratschlagen diese fünf angesichts des geschichtsträchtigen
Bauwerks.
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Nix
sitzen draußen in der Sonne, aber im Wind, in der Kälte.
Der Wirt gewährt Gastfreundschaft - und verdient wohl nicht
schlecht dabei. Jedenfalls heißt es: Brotzeit im Wirtshaus.
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Nach
der Stärkung kann noch einmal die grandiose Aussicht mit den
schnellen Wolkenbergen genossen werden, ehe wieder das Palaver für
den nächsten Wegabschnitt beginnt. Aber diesmal ist man kurz
entschlossen.
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Ein
kleiner Trupp machte sich auf den Panoramaweg, wenn auch außer
schönen Bäumen und Wurzeln sich auch nur einmal die
Aussicht auf Ilmenau (da war der Himmel blau) darbot. Die anderen
sahen wohl auch nicht viel mehr.
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Am
Abend führte Herr Hespeler die etwas müden Fitten mit wohl
gesetzten Worten auf vielen Diawanderungen in die Umgebung, in Täler,
Burgen und Schlösser sowie die Geschichte des Thüringer
Waldes.
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