... und der Regen, der regnet am anderen Tag ... Donnerstag

Fröhliche Gespräche vor dem Quartier, intensives Kartenstudium am Parkplatz bei der Schmücke und trockenes, wenn auch bewölktes Wetter: So begann dieser Wander-Donnerstag.
Der Rennweg war diesmal tatsächlich unter die Füße zu kriegen - und schöne Auskunftstafeln wie viele Wegweiser gaben den Wanderern das beruhigende Gefühl, auf dem richtigen Wege zu sein.
Der Große Beerberg war das erste Ziel. Da es anfing zu nieseln, kam auch manche Regenjacke zu ihrem Recht.
11 nahmen den etwas kürzeren Weg und liefen Richtung Schneekopf zurück, wo auf sie schon ein uriger Waldschrat wartete, sie zu begrüßen.
Baumstümpfe mit schönen Pilzen säumten den Weg,
mancher "R"-Stein lud zu einem Fototermin ein
und dieser knufflige Hund sinnierte vor sich hin: Wasser?
Ja, das Wasser kam tatsächlich - von oben. Eben noch war die wunderschöne Gehlberger Hütte mit den Türmen zu sehen, doch wie von Geisterhand hatten Wolken die Türme verschluckt. Zum Glück fanden alle Platz im Inneren, um sich aufzuwärmen, sogar Herbert und Hansfrieder konnten an der Bar Platz nehmen. Leider regnete es auch auf dem Rückweg, nachdem die andere Gruppe auch eingetroffen war.
Kegeln war am Abend angesagt. Nachdem die zweite "Hirschgruppe" zurück war, rollten und bumberten die Kugeln, mancher Kegel fiel, aber leider niemals "Alle Neune", nur mal ein "Achter".

 

Die Hoffnung stirbt zuletzt ... Freitag

Als es am Freitag nach Wetterbesserung aussah, wurde ein kleiner "Spaziergang" vereinbart. Erst mal fuhren wir nach Masserberg, blickten auf das Pumpspeicherwerk Goldistal und amüsierten uns mit den schönen Wichteln.
Der Regen lockte die Schirme hervor, die Rostlaube trotzte dem Wetter und am Eselsberg verwässerten die Wolken den Ausblick vom einzigen Aussichtsturm am Rennsteig.
Bei der Werraquelle war dann das Objektiv wieder "von Tropfen befreit", so stellte man sich zum Quellfoto und vesperte im und vor dem "Wirtshaus an der Werraquelle".
Wieder mal Aufbruch, übermooste Steine und Schuhe auf den Wegweisern, so ging es nach Masserberg zurück, während die "Fitteren" noch Fehrenbach und seine Schweiz erkundeten.
In Fehrenbach gab es interessante Gespräche über den Ort und die weiteren Wege. Anders als woanders gab es in der "Fehrenbacher Schweiz" tatsächlich auch Felsformationen,
Das R hatte es nicht bloß der Käthe angetan. Auf Wanderwegen, auf Schaufenstern, an Steinsäulen oder an den Wänden der verschieferten Häuser gab es immer wieder neue Formen. Sogar ein Wichtel hatte das R zu seinen Füßen.

 

 

Am Samstag durfte jeder machen was er wollte - aber war das neu?

Nach dem üppigen Frühstück machten sich alle auf: Zur Wartburg, nach Oberhof an den Rennsteiggarten, nach Arnstadt oder zur Hohen Möst. Aber auch die Nähe hat ihre Reize.
Der Rennsteiggarten lockte, aber die Blüten zeigen sich lieber im Frühling, vor allem wenn so viele Tausend hier durchspazieren. Das muss natürlich gefilmt werden.
Klar! In Arnstadt wurde J.S. Bach besucht. Ob er wohl auf der Orgelbank auch so hingefleezt saß?
Aber kehren wir in die Nähe zurück: Zum Rennsteig-Bahnhof. Ein umgebauter Schnellzugwagen und die Holzbänke in einem alten Personenwagen laden manchmal zum Verweilen ein. Und ab und zu kommt auch ein Dampfzug vorbei.
Damit kann man dann bis Ilmenau fahren, wo der Ziegenbock den ganzen Tag mit seiner Frau tanzt, damit der Himmel immer blau ist.
Es gab aber auch lustige Figuren auf dem Marktplatz zu besichtigen und ein Plausch mit dem Dichterfürsten war möglich, über den es heißt: "Bereits kurz nach seinem Eintritt in den Staatsdienst des Herzogtums Sachsen-Weimar, zu dem Ilmenau zu jener Zeit gehörte, erhielt Johann Wolfgang von Goethe 1776 vom Herzog Karl August den Auftrag, die Ursachen für einen schweren Stadtbrand zu untersuchen und die verfallenen Bergwerksanlagen mit dem Ziel der Wiederbelebung des Bergbaus in der Stadt zu besichtigen. Von da an weilte er bis zum Ende seines Lebens insgesamt 28 Mal in Ilmenau."
Am Abend traf man sich auf besonderen Wunsch im Fernsehstübchen zu fröhlichem Singen, Latschen und zu lustigen Geschichten. Als die Luft fast zum Schneiden war, ging es ins Bett.

Das folgende Bild entstand nicht erst am Sonntag, da einige Senioren schon früher abreisen mussten. Es muss wohl eine fröhliche Gemeinschaft gewesen sein.

 

Und hier sind die dienstbaren Geister, die uns die Woche über versorgt haben.

 

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fit und Frauenwald 2