
Die Ilse ruft am Donnerstag
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Zunächst einmal wurde
an diesem Sonnentag das Kloster Drübeck gesucht - und schließlich
auch gefunden. Mächtige Bäume, ein imposanter Kirchenbau und ein
schlichter Gottesdienstraum - hier kann wohl mancher von der Hektik des
Alltags genesen. |
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Alles war genau vorbereitet,
doch immer wieder wurde die Karte zu Rate gezogen. Warum die Ilse-Quelle
so weit unten gefasst ist, war nicht so genau zu erfahren. |
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Jedenfalls
wurde immer wieder beraten, da ja eigentlich die Ilse-Fälle umgangen
werden sollten - wegen Rutschgefahr. Aber irgendwie gelangten wir
dann doch dahin, .... |
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manche nahmen dankbar
die Unterstützung eines Seiles an - und so wurde der Rastplatz
bei der Bremer Schutzhütte im schönsten Sonnenschein erreicht.
Wieder wurde beraten, damit ... |
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der breite Weg nicht
ins Verderben führte, sondern der schmale uns sicher zum Waldgasthaus
Plessenburg geleitete. Mancher hätte hier gerne solch ein Tragtier
benützt - aber ... |
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erst ging es noch
am Paternosterfelsen vorbei zum Ilsestein, der vor 1000 Jahren einmal
ein Burg trug. Von nun an ging's bergab und froh nach Hause. |
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Ein Brocken von einem Brocken
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Am Freitag war es
dann so weit: Wir ließen uns locken vom Brocken. Damit jeder einen
Sitzplatz bekam, rückten wir eine Stunde vor Abfahrt an, dann dampfte
der Zug ab in die vielen Kurven. |
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Etwas irritiert waren
wir, als die große Freifläche des Gipfels uns aufgenommen hatte.
Natürlich schritten wir brav den Rundweg ab, der im Bereich der
ehemaligen Mauer entstanden war. Leider haben wir auf der "Wanderautobahn"
die vielen vermummten Gestalten nicht fotografiert, die sich mit
Tüchern vor dem Qualm der Lokomotiven zu schützen versuchten. |
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Zwei Stunden in den
engen Abteilen sitzen und dann schon wieder Platz nehmen? Nun,
die Fotografen waren dankbar dafür. Vom viel gerühmten Blumengarten
waren nur noch einige Blüten des Schwalbenwurz-Enzians zu sehen
- und etwas Heide - aber die kennt eh jeder. |
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Einige ließen es sich
nicht nehmen und wanderten bis Schierke, trafen unterwegs auch
mal die Bahn und orientierten sich anhand der Karte, um dann mit den
Zug wieder nach Wernigerode zu fahren. |
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Wernigerode mit dem Wochenmarkt
und seinen schönen Brunnen lockte dagegen andere, bis schließlich alle
wieder im Gästehaus "Schmales Tal" eintrafen. |
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Samstag und Sonntag
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Zwei reisten schon
am Samstag ab, um bei der Installation in Eckersdorf dabei zu sein.
Sie hatten sich den Huywald (gesprochen: Hüwald) als Zwischenziel
ausgesucht. Aber statt des Räubers Heising fanden sie nur eine romantische
Fabriksruine. Bei den schönen Wegen kam ihnen die Butterfrau in
den Sinn - und die Huyburg hatte sich in ein sauberes Kloster verwandelt. |
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Etwa die Hälfte
wanderte bei schönstem Wetter durch das Bodetal. Von
Thale ging es über die Hexenbrücke am Gasthaus Königsruhe vorbei, manchmal
an der Bode entlang, manchmal hoch über ihr. |
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Die Wege forderten
schon Aufmerksamkeit, brachten aber auch ein Lachen ins Gesicht. |
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Die Aussichten waren
immer wieder berauschend, doch dann, im Anblick des Felsens vor
dem Hexentanzplatz entschied man sich für's Umkehren. |
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