Wanderung zur Feisnitzquelle und zum Buchbrunnen am 21.Oktober 2009

Sonne lockt auf allen Fluren, Nebel muss gewichen sein, auf geht es zu neuen Touren, schreiten wir am Feldesrain. Auf dem zerstörten Teil des G-Weges ging es los, hier geht es besser.
Hansfrieder kratzt am "Grabstein" der Feisnitzquelle, Gudrun erklärt die Reste eines Turmhügels, der zur Sicherung einer Altstraße unweit Forchheim (einer Altsiedlung) angelegt worden war.
Der Forst kann nicht nur Wege zerstören, auch Sträßchen können zu Waldautobahnen umgemodelt werden. Aber schließlich ist der Buchbrunnen erreicht, von dem aus Eger mit Wasser versorgt wird. Die kleine Raststätte lädt natürlich zur Andacht und zur Brotzeit ein, wenn sich die Sonne hier auch leider rar gemacht hatte.
Die "Tongruben" bei Seedorf waren das nächste Ziel. Im Frühjahr kann man hier den seltenen Sonnentau bewundern.

Wanderung zum Finkelstein und nach Schönlind am 7.Oktober 2009

 

Bereits 2 Wochen nach der Harzreise hatten die Schmidts wieder ein Wanderschmankerl zusammengestellt und schönes Wetter organisiert. Westlich von Bernstein ging es zum relativ unbekannten Finkelstein mit seinen durcheinander liegenden Steinen aus Glimmerschiefer südlich von Rügersgrün.
Als er umrundet war und auch die mächtigen Felswände hinter uns lagen, näherten wir uns Oberwoltersgrün.
Die "Ahas" beim Verlassen des Waldes mit dem zwar etwas trüben Blick auf das Waldsteinmassiv und die Steinplatten dieses Hauseingangs - einzigartige Eindrücke in sonst wenig besuchten Teilen unserer Heimat.
Wie flott diese jung gebliebenen Mädels daherschritten, ohne auf eine Unterhaltung zu verzichten - da sind die Burschen ja richtig mundfaul.
Der Höhenschnitt soll erklären, warum einigen die Beine dann doch schwer wurden.
Einmarsch in Schönlind
Zwei Beile - Mordwerkzeuge?
Brotzeit tut gut.
Zwei Freunde am Weg ..
ein Künstler am Werk
Erinnerung an vergangene Zeit
Manchmal zog sich die Kolonne ganz schön weit auseinander.
Kann man Glück einfangen? - Glück, beim Betrachten eines Sonnenblumenfeldes - Glück, beim Vorgeschmack auf eine gebratene Fette Henne - Glück beim Warten auf die Autos ? - Glücksgefühl, wenn es geschafft ist!

 

Wanderung zum Hainberg am 31.August 2009

Sozusagen die letzte Trainingseinheit vor der Harzfreizeit führte zunächst nach Neuberg, nördlich von Asch, wo die Kirche "Zum guten Hirten", die einstige Schlosskapelle derer von Zedtwitz, besichtigt wurde.
Ein Innenleben mit wunderbaren Bildern zeigt sich den Besuchern. Übrigens handelt es sich dabei um eine evangelische Kirche, da die Herrschaft im 16. Jhd. den protestantischen Glauben angenommen hatte.
Nicht nur das eindrucksvolle Altarbild und ein Seitenbild können hier bewundert werden. Auch ein Gesangbuch von 1833 ist heute noch in der Sakristei zu sehen. Ab und zu wird hier Gottesdienst gefeiert und zwei Wochen nach Ostern wird jeweils das Kirchweihfest mit vielen Besuchern groß begangen.
Vom ehemaligen Schloss - die Herren ließen insgesamt 4 Schlösser errichten - sind nur noch Reste des Eingangsportal übriggeblieben, sowie der alte Berchfried.
Nachdem diese schöne alte Villa passiert war, ging es ins Tal der Weißen Elster und von dort hinauf zum Hainberg. Die Ausflugsgaststätte allerdings war vor einiger Zeit ausgebrannt.
Auf dem Hainberg war wieder ein Bismarckturm zu besteigen. Ein richtiger Türmer grüßte die Wanderer mit seinem lauten Ruf. Zum Schluss stellte sich die muntere Schar noch zum Gruppenbild.

 

Wanderung zum Burgstein am 12. August 2009

Ein wunderschöner Sommermorgen war angebrochen, als sich 30 (!) fit und fröhliche aufmachten, Geheimnisse rund um den Burgstein zu erkunden. Aber erst einmal hieß es, los zu marschieren.
Das erste Ziel war der im Wald verborgene "Mühlstein", bei Eingeweihten auch Zigeunerlager genannt, mit seinen unzähligen Felsen, Höhlchen und Plätzen.
Also hier, nachdem der Schlageterfelsen besichtigt war - es gab nichts zu sehen - ging es wieder bergauf, gemütlich, aber stetig.
Der Anstieg zum Püttnersfels, einer langgezogenen Felsgruppe, ging schon etwas in die Beine. Aber der urwüchsige Wanderweg schliff alle Beschwerden hinweg.
Kleine Gespenster hatten sich hier versteckt.
... und auf einmal ging es fast eben dahin, das ...
brachte natürlich noch mehr gute Laune ...
Endlich war das Ziel, der Aussichtsfelsen am Burgstein, erreicht. Bei einer guten Brotzeit holte man sich nach der obligatorischen Andacht neue Kräfte.
Wo mag denn nur das Arzberger Kraftwerk sein - ach ja, da sind ja die zwei Windmühlen. Und unten herrschte lebhaftes Treiben

Gell, da schaugts, was das für eine Wanderung war !

Gute Gespräche, interessante Beobachtungen und manchmal eine kleine Verarztung: Der Rückweg.

 

 

Chronik 2009-2