
CVJM Sport-und-Erlebniswochenende
Ein voller Erfolg war das Sport-und-Erlebniswochenende, welches der CVJM Arzberg am Samstag und Sonntag angeboten hatte. Nicht nur die Temperaturen klettern immer höher, sondern auch die Teilnehmerzahlen lagen mit 60 Jugendlichen rekordverdächtig hoch. Und so bot das angenehm warme T-Shirt-Wetter natürlich optimale Voraussetzungen für viele Spiele im Freien. Und dies wusste der eigens für das Wochenende eingeladene Sportsekretär des CVJM-Landesverbandes Bernd Popp aus Nürnberg auch zu nutzen und brachte ein bis unter die Decke voll geladenes Auto mit Spielmaterialien für Drinnen und vor allem für Draußen mit. Los ging es am Samstag morgen trotzdem zunächst mal in der Halle mit einem Gebet und einem ersten gemeinsamen Spiel. Danach wurden die Jugendlichen aufgeteilt. Der eine Hälfte nahm an einem Handballtraining teil und der andere Teil durfte sein Geschick bei verschiedenen Spielangeboten im Freien testen. Dabei waren allerdings nicht nur Reaktionsvermögen und Schnelligkeit gefragt, sondern auch Taktik und Strategie.
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So mussten die Jugendlichen beispielsweise in vier Gruppen kleine Bälle über eine fünf Meter lange Strecke transportieren, wobei die Bälle nicht berührt werden durften und als einziges Hilfsmittel stand eine Rolle Frischhaltefolie zur Verfügung. In einem anderen Spiel bekamen die Jugendlichen 10 rote, 10 grüne, 10 gelbe und 10 blaue Bälle in die Mitte gelegt. Nun wurden wieder 4 Gruppen gebildet und Ziel jeder Gruppe war es, 10 gleichfarbige Bälle zu sammeln, wobei man immer nur einen Ball tragen durfte und auch bei anderen Gruppen Bälle „stehlen“ durfte.
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Danach kamen wieder alle Jugendlichen zusammen und konnten sich bei einem
gemeinsamen Mittagsessen in der Villa stärken.
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Die anschließende Mittagspause nutzen viele Jugendliche auch wieder
sportlich, in dem sie zum Fußballspielen auf das Streetsoccerfeld gingen.
Um 15 Uhr ging dann das Programm weiter. Nun ging wieder eine Hälfte
der Jugendlichen zum Volleyballtraining in der Dreifach- turnhalle und der
andere Teil durchlief die Spielangebote. Dieses Mal war aber neben weiteren
Geschlicklichkeitsspielen auch das Zusammenspiel als gemeinsame Gruppe gefordert,
als die Jugendlichen in 25 Minuten eine schulterhohe Schnur ohne diese zu
berühren überwinden mussten und als einziges Hilfsmittel eine Holzlatte
bekamen.
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Zum Abendessen kamen dann wieder alle Jugendlichen zusammen und danach ging
es in der Villa mit einem „Fitnesstest“ weiter, wobei auch das
Einschätzungsvermögen der Jugendlichen gefragt war. Denn vor jedem
Spiel – welches wieder in Gruppen gegeneinander stattfand – musste
die jeweilige Gruppe einschätzen, wie gut sie beim jeweiligen Spiel
abschneidet. Thematisch waren die Spielangebote in die biblische Geschichte
von der Auferweckung des Lazarus eingebettet über die Bernd Popp dann
auch abschließend eine Andacht hielt.
Nach einer gemeinsamen Übernachtung auf Isomatten und in Schlafsäcken
konnten sich die Jugendlichen bei einem Power-Frühstück stärken,
bevor sie in der Dreifachturnhalle die Möglichkeit hatten, neue Sportarten
auszuprobieren. Beim Intercross mussten die Spieler einen kleinen Ball mit
speziellen korbartigen Schlägern in ein Tor befördern, beim „Boom-Ball“ wurden
die Teilnehmer mit einem besonderen Sport-Dress ausgestattet, welches auf
der Brust und am Hintern mit Klettelementen versehen war und damit – und
nicht mit den Händen - musste dann ein spezieller Klettball auch gefangen
werden. Und schließlich konnten die Jugendlichen auch noch „Jokeiba“ ausprobieren,
wo man mit einem RugbyBall Punkte erzielen konnte.
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Danach gab es ein gemeinsames Mittagessen und im Anschluss daran fand ein
Sportlergottesdienst in der Dreifachturnhalle statt. Die musikalische Ausgestaltung übernahm
ein neu gegründeter Chor der Jugendgruppe EKO mit Band. In seiner Predigt
ging Bernd Popp auf die biblische Geschichte des reichen Jünglings ein
und machte den Jugendlichen durch verschiedene in den Gottesdienst eingebaute
Spiele deutlich, dass vor Gott nicht derjenige wichtig ist, der das meiste
hat oder der die beste Leistung bringt, sondern, derjenige, der auf Gott
vertraut.
Zum Abschluss bedankte sich die neu gewählte CVJM-Vorsitzende Gabi Dürbeck
beim Vorbereitungsteam bestehend aus Klaus und Barbara Schönauer, Volker
Strößenreuther, Hansfrieder Melzer, Norbert Ernstberger, Sabrina
Bauer und Christian Hinz. Ein besonderer Dank galt natürlich dem CVJM-Sportsekretär
Bernd Popp, dem es in besonderer Weise gelungen ist, 60 Jugendliche ein ganzes
Wochenende lang für verschiedenste Sport- und Spielangebote zu begeistern
und ihnen gleichzeitig vom christlichen Glauben zu erzählen. Pfarrer Kohl
überbrachte ein Grußwort der Kirchengemeinde.
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Und so war auch das Fazit aller Teilnehmer und des Mitarbeiterteams: Solch
eine Veranstaltung sollte möglichst schnell wiederholt werden und mindestens
einmal pro Jahr stattfinden.
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Ein Jugendlicher ist vielen Anforderungen ausgesetzt. Die Schule fordert
Leistung. Das Elternhaus auch ( unsere Kinder sollen es einmal besser haben
). Bereits mit 9-10 Jahren wird darauf geachtet, dass das Kind die weiterführenden
Schulen ( Realschule u. Gymnasium ) besuchen kann. Hausaufgaben und Unterricht
am Nachmittag nehmen viel Zeit in Anspruch.
Bei den Jugendlichen baut sich Stress auf. Dieser Stress wird noch durch Fernsehen
und Computerspielen verstärkt. Um diese Anforderungen an die Jugendlichen
zu bewältigen und zu bestehen, bedarf es eines Ausgleiches.
Der Stress muss abgebaut – ja es muss sich abreagiert werden. Dazu dient
sportliche, körperliche Betätigung. Dazu helfen auch unsere Gruppenstunden
beim CVJM.
In diesen wöchentlichen Gruppenstunden versuchen wir, die jugendlichen
verschiedener Schularten zusammen zu führen. Wir versuchen soziales Verständnis
und Toleranz – Umgang mit der Natur – körperliche Ertüchtigung – und
Anstand und Benehmen zu vermitteln.
Vor allem sind wir daran interessiert, den jungen Leuten Gottes Wort nahe zu
bringen.
Nicht durch Bibelunterricht – den erhalten sie im Religions,- Präparanden-
und Konfirmandenunterricht, sondern durch richtiges Verhalten gegenüber
seinem Nächsten. Dass man versucht ihnen klar zu machen wie wichtig Gott
für ihr Leben ist und das man durch Gebet eine Verbindung zu Gott aufbauen
kann.
Unsere Gruppenstunden finden im Winterhalbjahr in unseren Räumlichkeiten
in der Herrenleithengasse statt. Hier kann Kicker, Billard und Jakkolo gespielt
werden. Bei Gesellschaftsspielen zur Förderung der Geschicklichkeit und
Konzentration, bei Quiz und Ratespielen, und bei lustigen Spielen wie z.B. „Blinde
Kuh“ oder „Schinkenklopfen“ wird gerne mitgemacht.
Im Sommer fahren wir zum Melzerplatz am Steinhaus. Man kann sich bei Waldspielen,
Versteckspielen, Fangspielen, „Kutzel“-Schlachten, Indiaca und
Ballspielen richtig austoben. Da wird auch mal freundschaftlich „gerauft“ oder
ein fairer Ringkampf (der schwächere fordert den stärkeren) ausgetragen.
Als Abschluss jeder Gruppenstunde wird ein Gebet gesproc Sport- undhen.
Jedes Jahr beteiligen wir uns an KJR-Quiz. Wanderungen ins Fichtelgebirge werden
unternommen. Der Höhepunkt dieser Arbeit ist die jährliche Wochenendfreizeit
in Vordorf. Etwa 30 Jugendliche nehmen jedes Jahr daran teil.
Ein Teil der Gruppenstundenteilnehmer besuchen regelmäßig unsere
Handball- und Volleyball-Jugendtrainingsstunden. Ich würde mich freuen,
wenn dieser Bericht außenstehende Jugendlichen ermuntert und anregt,
bei uns mitzumachen, oder die Eltern veranlasst, ihre Kinder zu uns zu schicken.
Die Termine:
Mittwoch, 18 Uhr bis 19.30 Uhr, 15-17-jährige mit Klaus Schönauer
Donnerstag, 17.30 Uhr bis 19 Uhr 12-14-jährige mit Hansfrieder Melzer
Freitag, 14.45 Uhr bis 16.15 Uhr 10-11-jährige mit Hansfrieder Melzer